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Kultur

Auf dem 25.650qm großen Grundstück im grünen Berliner Stadtteil Zehlendorf wird für den Berliner Rugby Club ein neues Stadion für ca. 1.000 Zuschauer geplant. Neben den Zuschauertribünen und dem Kassenbereich sieht der zweigeschossige Bau Sanitär- und Umkleidebereiche für die Spieler, einen Fitnessraum sowie ein Verwaltungsbüro vor. Außerdem befindet sich dort ein Restaurant mit Bar.In der Materialität dominieren Sichtbeton und Glas. Alle nichtprivaten Nutzungen im OG – Fitnessraum, Büro und Restaurant – erhalten gläserne Außenwände und werden als Boxen unter das Tribünendach geschoben, so dass ihre Nutzungen nach außen sichtbar werden. Das Restaurant wird zusätzlich mit großflächigen Schiebeelementen ausgestattet, die bei schönem Wetter geöffnet werden können. Die Sanitär- und Umkleidebereiche im Erdgeschoss werden über Oberlichter natürlich belichtet. Die Außenwände des Stadions sind aus Spritzbeton-Fertigteilen zusammengesetzt. Mittels einer Stahlkonstruktion wird das Tribünendach leicht und schwebend über den darunter eingestellten Boxen gehalten.

Programm / Program: Sportstadion / Sports stadiumFläche / Area: 2.625 m²Auftraggeber / Client: Berliner Rugby Club2015

Auf dem 25.650qm großen Grundstück im grünen Berliner Stadtteil Zehlendorf wird für den Berliner Rugby Club ein neues Stadion für ca. 1.000 Zuschauer geplant. Neben den Zuschauertribünen und dem Kassenbereich sieht der zweigeschossige Bau Sanitär- und Umkleidebereiche für die Spieler, einen Fitnessraum sowie ein Verwaltungsbüro vor. Außerdem befindet sich dort ein Restaurant mit Bar.

In der Materialität dominieren Sichtbeton und Glas. Alle nichtprivaten Nutzungen im OG – Fitnessraum, Büro und Restaurant – erhalten gläserne Außenwände und werden als Boxen unter das Tribünendach geschoben, so dass ihre Nutzungen nach außen sichtbar werden. Das Restaurant wird zusätzlich mit großflächigen Schiebeelementen ausgestattet, die bei schönem Wetter geöffnet werden können. Die Sanitär- und Umkleidebereiche im Erdgeschoss werden über Oberlichter natürlich belichtet. Die Außenwände des Stadions sind aus Spritzbeton-Fertigteilen zusammengesetzt. Mittels einer Stahlkonstruktion wird das Tribünendach leicht und schwebend über den darunter eingestellten Boxen gehalten.

Programm / Program:
Sportstadion / Sports stadium

Fläche / Area:
2.625 

Auftraggeber / Client:
Berliner Rugby Club

2015

Rugby-Stadion
© CollignonArchitektur
Kultur

Realisierungswettbewerb 2006/ 2007Der Zoologischen Garten von Karlsruhe wird durch den Neubau eines Elefantenhauses und neuer Kassen ergänzt und eine im angrenzenden Stadtpark befindliche Schwimmhalle, das „Tullabad“, zum Tiergehege für Vögel und Reptilien sowie zum Restaurant und zur Zooschule umgenutzt und dem Zoo zugeordnet.Durch die Lage des zeichenhaften Neubaus des Elefantenhauses schaffen wir eine neue stadträumliche Situation mit einer starken Außenwirkung, die: -einen Platz vor dem Tullabad als neuem Vorplatz vor dem ebenfalls neuen Eingang Ost bildet -von dem ausdrucksstarken Neubau des Elefantenhauses und dem umgestalteten Tullabad sowie dem „medienhaften“ Pavillon für Kassen und Shop bestimmt ist -über den sich nach innen aufweitenden Eingangsbereich einen neuen attraktiven Blick über Elefantengehege, Restaurantterrasse in den Park mit See und den gegenüberliegenden Gärten bietet.Der Entwurf des Elefantenhauses ist in seiner Bedeutung und Form von dem natürlichen Lebensraum der im Karlsruher Zoo gehaltenen asiatischen Elefanten, dem Urwald mit dichtem Baumbestand und einem Dach aus Baumkronen, geprägt. Der Entwurf greift das Bild des Dschungels in abstrahierter Form architektonisch auf, Baumstämme werden zu tragenden Stützen, das geschlossene Dach wird durch Lichtungen in Form verglaster Oberlichter durchbrochen, die baulichen Elemente bilden eine Komposition subtiler Unregelmäßigkeit innerhalb eines Systems. Das Elefantenhaus ist Teil des Gesamtgeheges, dessen Gestaltung – einschließlich Wasserbecken – innen und außen durchgängig ist.Besucher und Elefanten befinden sich auf einer Ebene in einem gemeinsamen Raum, getrennt durch Wasserbecken und -graben. Die Besucher haben dadurch ein räumlich unmittelbares Erlebnis ohne Trennung durch vertikale Barrieren (Zäune o.ä.). Der Besucherbereich wird im Untergeschoss durch den Ausstellungsbereich ergänzt. Aquarienfenster bieten hier spannende Blicke in die Wasserbecken zur Betrachtung der schwimmenden Elefanten. Der quadratische Baukörper beherbergt die notwendigen Funktionsbereiche als „hineingestellte Objekte“.Die historische Schwimmhalle wird als zweite Maßnahme ganzflächig zum Tiergehege umgestaltet. Die Becken werden als Pflanz- und Wasserbecken genutzt, bleiben als solche jedoch nicht mehr erkennbar. Die Besucher werden auf leicht angehobenen „Laufstegen“ – durch dieses Anheben von den Tieren getrennt – durch das Gehege geführt. Sie erfahren die Tiere und ihre Umgebung hautnah.

Programm / Program: Gesamtkonzept Zoologischer Stadtgarten + Elefantenhaus + Umnutzung eines denkmalgeschützten Schwimmbades / New Concept for Zoo and Park + Elephant House + Redevelopment of old Swimming HallFläche / Area: 4.800 m² Gebäude / BuildingAuftraggeber / Client: Stadt Karlsruhe2007

Realisierungswettbewerb 2006/ 2007

Der Zoologischen Garten von Karlsruhe wird durch den Neubau eines Elefantenhauses und neuer Kassen ergänzt und eine im angrenzenden Stadtpark befindliche Schwimmhalle, das „Tullabad“, zum Tiergehege für Vögel und Reptilien sowie zum Restaurant und zur Zooschule umgenutzt und dem Zoo zugeordnet.

Durch die Lage des zeichenhaften Neubaus des Elefantenhauses schaffen wir eine neue stadträumliche Situation mit einer starken Außenwirkung, die: -einen Platz vor dem Tullabad als neuem Vorplatz vor dem ebenfalls neuen Eingang Ost bildet -von dem ausdrucksstarken Neubau des Elefantenhauses und dem umgestalteten Tullabad sowie dem „medienhaften“ Pavillon für Kassen und Shop bestimmt ist -über den sich nach innen aufweitenden Eingangsbereich einen neuen attraktiven Blick über Elefantengehege, Restaurantterrasse in den Park mit See und den gegenüberliegenden Gärten bietet.

Der Entwurf des Elefantenhauses ist in seiner Bedeutung und Form von dem natürlichen Lebensraum der im Karlsruher Zoo gehaltenen asiatischen Elefanten, dem Urwald mit dichtem Baumbestand und einem Dach aus Baumkronen, geprägt. Der Entwurf greift das Bild des Dschungels in abstrahierter Form architektonisch auf, Baumstämme werden zu tragenden Stützen, das geschlossene Dach wird durch Lichtungen in Form verglaster Oberlichter durchbrochen, die baulichen Elemente bilden eine Komposition subtiler Unregelmäßigkeit innerhalb eines Systems. Das Elefantenhaus ist Teil des Gesamtgeheges, dessen Gestaltung – einschließlich Wasserbecken – innen und außen durchgängig ist.

Besucher und Elefanten befinden sich auf einer Ebene in einem gemeinsamen Raum, getrennt durch Wasserbecken und -graben. Die Besucher haben dadurch ein räumlich unmittelbares Erlebnis ohne Trennung durch vertikale Barrieren (Zäune o.ä.). Der Besucherbereich wird im Untergeschoss durch den Ausstellungsbereich ergänzt. Aquarienfenster bieten hier spannende Blicke in die Wasserbecken zur Betrachtung der schwimmenden Elefanten. Der quadratische Baukörper beherbergt die notwendigen Funktionsbereiche als „hineingestellte Objekte“.

Die historische Schwimmhalle wird als zweite Maßnahme ganzflächig zum Tiergehege umgestaltet. Die Becken werden als Pflanz- und Wasserbecken genutzt, bleiben als solche jedoch nicht mehr erkennbar. Die Besucher werden auf leicht angehobenen „Laufstegen“ – durch dieses Anheben von den Tieren getrennt – durch das Gehege geführt. Sie erfahren die Tiere und ihre Umgebung hautnah.

Programm / Program:
Gesamtkonzept Zoologischer Stadtgarten + Elefantenhaus + Umnutzung eines denkmalgeschützten Schwimmbades / New Concept for Zoo and Park + Elephant House + Redevelopment of old Swimming Hall

Fläche / Area:
4.800 m² Gebäude / Building

Auftraggeber / Client:
Stadt Karlsruhe

2007

Zoologischer Garten
© CollignonArchitektur / ATELIER LOIDL
Kultur

1923 entwickelte Walter Gropius ein für die damalige Zeit sehr innovatives Baukonzept: Als „Baukasten im Großen“ entsteht aus einer Vielzahl normierter Einzelteile oder Raumeinheiten ein Haus, das kostengünstig auf die Bedürfnisse des Bauherrn zugeschnitten ist.Für die Arbeit des Bauhaus-Archiv/ Museum für Gestaltung ist ein Erweiterungsbau unabwendbar, denn es fehlt der Platz für nahezu alle Bereiche: Museumspädagogik, Sonderausstellungen, Veranstaltungen und für einen modernen Besucherservice. Auf Initiative der „Gruppe 09 – Freunde des Bauhaus-Archivs/ Museum für Gestaltung“ entstand das Vorhaben, einen temporären Pavillon zu errichten. Er soll die Zeit überbrücken helfen, bis Mittel für einen Erweiterungsbau zur Verfügung stehen. Die gewählte Konstruktion aus unbehandelten Europaletten verdeutlicht den temporären Charakter des Gebäudes.Das Wort Palette hat viele Bedeutungen: Es steht für Vielfalt, Sortiment und Folge. Und – auf Paletten wird Ware verpackt. Paletten sind für den Transport bestimmt, genauso wie dieser temporäre Baukasten, in dem vieles auf den Weg gebracht werden soll, was in den beengten Räumen des Bauhaus-Archivs derzeit keinen Platz finden kann.Dem von Gropius entwickelten Prinzip des „Wabenbaus“ nicht unähnlich, entsteht zwischen der normierten Palettenschalung ein großer Raum. Die Lücken zwischen den Holzbrettern sorgen für eine spannungsvolle, diffuse Beleuchtung des Innenraums und für eine interessante, nächtlich erleuchtete Außenerscheinung. Die Bauhaus-Box wird mit einem Vorbereich in Form einer Terrasse erweitert, die im Sommer die Nutzungsmöglichkeiten erweitert und eine attraktive Aufenthaltsqualität am Wasser bietet. Durch Hinzufügung weiterer modularer Strukturen (Zelt, Podeste u.ä.) werden darüber hinaus größere Veranstaltungen ermöglicht.

Programm / Program: Ausstellung + Veranstaltung / Exhibition + Event-SpaceFläche / Area: 200 m²Auftraggeber / Client: Bauhaus-Archiv Museum für Gestaltung2011

1923 entwickelte Walter Gropius ein für die damalige Zeit sehr innovatives Baukonzept: Als „Baukasten im Großen“ entsteht aus einer Vielzahl normierter Einzelteile oder Raumeinheiten ein Haus, das kostengünstig auf die Bedürfnisse des Bauherrn zugeschnitten ist.

Für die Arbeit des Bauhaus-Archiv/ Museum für Gestaltung ist ein Erweiterungsbau unabwendbar, denn es fehlt der Platz für nahezu alle Bereiche: Museumspädagogik, Sonderausstellungen, Veranstaltungen und für einen modernen Besucherservice. Auf Initiative der „Gruppe 09 – Freunde des Bauhaus-Archivs/ Museum für Gestaltung“ entstand das Vorhaben, einen temporären Pavillon zu errichten. Er soll die Zeit überbrücken helfen, bis Mittel für einen Erweiterungsbau zur Verfügung stehen. Die gewählte Konstruktion aus unbehandelten Europaletten verdeutlicht den temporären Charakter des Gebäudes.

Das Wort Palette hat viele Bedeutungen: Es steht für Vielfalt, Sortiment und Folge. Und – auf Paletten wird Ware verpackt. Paletten sind für den Transport bestimmt, genauso wie dieser temporäre Baukasten, in dem vieles auf den Weg gebracht werden soll, was in den beengten Räumen des Bauhaus-Archivs derzeit keinen Platz finden kann.

Dem von Gropius entwickelten Prinzip des „Wabenbaus“ nicht unähnlich, entsteht zwischen der normierten Palettenschalung ein großer Raum. Die Lücken zwischen den Holzbrettern sorgen für eine spannungsvolle, diffuse Beleuchtung des Innenraums und für eine interessante, nächtlich erleuchtete Außenerscheinung. Die Bauhaus-Box wird mit einem Vorbereich in Form einer Terrasse erweitert, die im Sommer die Nutzungsmöglichkeiten erweitert und eine attraktive Aufenthaltsqualität am Wasser bietet. Durch Hinzufügung weiterer modularer Strukturen (Zelt, Podeste u.ä.) werden darüber hinaus größere Veranstaltungen ermöglicht.

Programm / Program:
Ausstellung + Veranstaltung / Exhibition + Event-Space

Fläche / Area:
200 m²

Auftraggeber / Client:
Bauhaus-Archiv Museum für Gestaltung

2011

Bauhaus Pavillon
© CollignonArchitektur
Kultur

Internationaler Wettbewerb, 2. Platz Dieser prämierte Wettbewerbsentwurf für den Deutschen Pavillon auf der Expo 2000 enthält ein 360° Kino, mit 42 Meter Durchmesser, die dazugehörigen „Pre-Show-“ und Wartebereiche sowie große Ausstellungsräume. Er repräsentiert das Thema der Expo „Mensch-Natur-Technik“ mit einem hoch symbolischen Image. Die Form des Gebäudes, das durch Vorbilder aus der Natur inspiriert ist, basiert auf der Geometrie des zentralen Rundkinos, dem innovativen „grünen“ Lüftungssystem und Strategien zum Management der Besucherströme. Die daraus resultierende Architektur mit ihrem dynamischen Ausdruck wird durch die reiche und lebendige Textur der Fassade ergänzt und basiert auf einer präzisen Geometrie.Die Form des Gebäudes mit der geschuppten Fassade fungiert als „Windrad“, einer Art statischer Windkraftanlage, die in alle Richtungen offen ist. Dies unterstützt eine natürliche Lüftungsanlage, die mit thermischen und aerodynamischen Über- und Unterdrucksystemen arbeitet. Die Temperierung des Gebäudes nutzt der Puffereffekt massiver Betondecken, in Spitzenzeiten (Expo) wird eine zusätzliche mechanische Temperierung mit Heiz-und Kühldecken verwendet. Die zentrale Rotunde mit ihrem „Frisbee-Dach“ aus transluzentem pneumatischen Membrankissen wirkt als thermodynamischer Abluftkamin, sie schafft auch bei leichtem Wind Unterdruck.Material- und energiesparende Leichtbausysteme sind für das Atrium und das Dach der Rotunde vorgesehen. Die weitspannende Eingangsfassade wird aus einer gespannten Membranfassade gebaut. Sonnenschutz- und Verdunkelungselemente sind aus heimischem Holz.Das ganzheitliche, nachhaltige Konzept des Gebäudes ermöglicht eine kommerzielle Nutzung nach dem Zeitraum der Expo als ein Gebäude mit einer natürlichen, energiesparenden Klima- und Lüftungsanlage und einer einzigartigen Raumqualität. Nach dem Entfernen des spezifischen Expo-Ausbaus verbleibt ein funktionales Gebäude mit zwei Atrien, geeignet für eine Vielzahl von Büro-, Forschungs-, Bildungs- oder Ausstellungsnutzungen.

Programm / Program: EXPO-Pavillion / EXPO-PavillionFläche / Area: 18.000 m²Auftraggeber / Client: Trägergesellschaft Deutscher Pavillon2000

Internationaler Wettbewerb, 2. Platz Dieser prämierte Wettbewerbsentwurf für den Deutschen Pavillon auf der Expo 2000 enthält ein 360° Kino, mit 42 Meter Durchmesser, die dazugehörigen „Pre-Show-“ und Wartebereiche sowie große Ausstellungsräume. Er repräsentiert das Thema der Expo „Mensch-Natur-Technik“ mit einem hoch symbolischen Image. Die Form des Gebäudes, das durch Vorbilder aus der Natur inspiriert ist, basiert auf der Geometrie des zentralen Rundkinos, dem innovativen „grünen“ Lüftungssystem und Strategien zum Management der Besucherströme. Die daraus resultierende Architektur mit ihrem dynamischen Ausdruck wird durch die reiche und lebendige Textur der Fassade ergänzt und basiert auf einer präzisen Geometrie.

Die Form des Gebäudes mit der geschuppten Fassade fungiert als „Windrad“, einer Art statischer Windkraftanlage, die in alle Richtungen offen ist. Dies unterstützt eine natürliche Lüftungsanlage, die mit thermischen und aerodynamischen Über- und Unterdrucksystemen arbeitet. Die Temperierung des Gebäudes nutzt der Puffereffekt massiver Betondecken, in Spitzenzeiten (Expo) wird eine zusätzliche mechanische Temperierung mit Heiz-und Kühldecken verwendet. Die zentrale Rotunde mit ihrem „Frisbee-Dach“ aus transluzentem pneumatischen Membrankissen wirkt als thermodynamischer Abluftkamin, sie schafft auch bei leichtem Wind Unterdruck.

Material- und energiesparende Leichtbausysteme sind für das Atrium und das Dach der Rotunde vorgesehen. Die weitspannende Eingangsfassade wird aus einer gespannten Membranfassade gebaut. Sonnenschutz- und Verdunkelungselemente sind aus heimischem Holz.

Das ganzheitliche, nachhaltige Konzept des Gebäudes ermöglicht eine kommerzielle Nutzung nach dem Zeitraum der Expo als ein Gebäude mit einer natürlichen, energiesparenden Klima- und Lüftungsanlage und einer einzigartigen Raumqualität. Nach dem Entfernen des spezifischen Expo-Ausbaus verbleibt ein funktionales Gebäude mit zwei Atrien, geeignet für eine Vielzahl von Büro-, Forschungs-, Bildungs- oder Ausstellungsnutzungen.

Programm / Program:
EXPO-Pavillion / EXPO-Pavillion

Fläche / Area:
18.000 m²

Auftraggeber / Client:
Trägergesellschaft Deutscher Pavillon

2000

Deutscher Pavillon Expo 2000
© CollignonArchitektur
Kultur

Die Stadtbibliothek ist als erstes öffentliches Gebäude auf den ehemaligen Bahnflächen des „Stuttgart 21“-Projekts vorgesehen.Die Interpretation einer Bibliothek im Internetzeitalter als Ort der Begegnung und Interaktion war zentraler Entwurfsinhalt. Hierzu wurde innerhalb eines maximierten Gebäudevolumens ein offener, erlebnis- und interaktionsreicher Innenraum geschaffen.Für das Gebäude wurde eine gläserne Doppelfassade mit innenliegenden horizontalen Holzlamellen („Buchregal“, „Bildschirmzeile“) sowie ein neuartiges natürliches Lüftungskonzept entwickelt.

Programm / Program: Bibliothek / LibraryFläche / Area: 32.000 m²Auftraggeber / Client: Stadt Stuttgart1999

Die Stadtbibliothek ist als erstes öffentliches Gebäude auf den ehemaligen Bahnflächen des „Stuttgart 21“-Projekts vorgesehen.

Die Interpretation einer Bibliothek im Internetzeitalter als Ort der Begegnung und Interaktion war zentraler Entwurfsinhalt. Hierzu wurde innerhalb eines maximierten Gebäudevolumens ein offener, erlebnis- und interaktionsreicher Innenraum geschaffen.

Für das Gebäude wurde eine gläserne Doppelfassade mit innenliegenden horizontalen Holzlamellen („Buchregal“, „Bildschirmzeile“) sowie ein neuartiges natürliches Lüftungskonzept entwickelt.

Programm / Program:
Bibliothek / Library

Fläche / Area:
32.000 m²

Auftraggeber / Client:
Stadt Stuttgart

1999

Bibliothek des 21. Jahrhunderts
© CollignonArchitektur
Kultur

Offener Internationaler Realisierungswettbewerb 2007 Der Entwurf für die moderne Galerie des Saarlandmuseums, den Erweiterungsbau der Galerie der Gegenwart, drückt eine klare architektonische Haltung aus, bei der sich der Raum den Kunstwerken gegenüber neutral verhält und nicht in Konkurrenz mit ihnen tritt. Gleichzeitig symbolisiert die Architektur durch ihre objekthafte Qualität das Thema Kunst. Mit den großen, von oben belichteten Ausstellungsräumen, deren Einfachheit und Proportion, strahlt sie eine große räumliche Kraft aus.Der L-förmige Neubau entwickelt sich, ohne sich unterzuordnen, aus der Logik des qualitätsvollen Bestands, ergänzt diesen zu einer neuen geschlossenen Gebäudeform und schafft einen innenliegenden Skulpturenhof. Städtebaulich bezieht sich der Neubau auf die Höhe der Umgebungsbebauung und wertet den Weg zum Flussufer neu auf. Die Fassadengestaltung greift mit ihren weißen Betonwerksteinplatten (mit hellen Zuschlagstoffen), die geschliffen und poliert werden, die optische Struktur des im Altbau verwendeten Natursteins „Nagelfluh“ auf und setzt sich zugleich in seiner Farbwirkung von diesem Material ab. So entwickelt der Neubau eine besondere Leuchtkraft und wird akzentuiert.Das Raumkonzept besteht aus teilbaren Räumen mit einem Ausbauraster von 2,1 x 2,1 m in dem flexibel Trennwände an Boden und Decke angeschlossen werden können, was entsprechend vielfältige Ausstellungskonzepte ermöglicht. Gleichzeitig schafft diese Konzeption einen neuen übergreifenden Rundgang durch die Ausstellungsräume des Altbaus und des Erweiterungsbaus. Die Ausstellungsfläche für die Sammlung im Obergeschoss kragt über den Bestandsbau hinaus. Darunter bildet sich ein neues komfortables, gläsernes Foyer für den Museumskomplex, das von der Straße bereits den Blick in den neu geschaffenen Skulpturenhof freigibt. Das Foyer bietet Flächen für Kasse, Museumsshop, Restaurant, eine Aufzugs- und Treppenanlage zum Ausstellungsbereich im 1. Obergeschoss sowie zum Bereich der Sonderausstellung und zum Altbau. Alt- und Neubau werden auch im Untergeschoss durch eine zentrale Erschließungsachse verbunden. Im UG befinden sich sowohl Garderoben und WC’s für den Publikumsverkehr als auch Werkstätten für Restauration, Büros, Technikflächen und Logistikräume.Die für das Sammelgut erforderlichen Raumluftzustände werden durch eine energiesparende Kombination aus minimiertem Luftsystem und einer Betonkernaktivierung sichergestellt und basiert auf neusten Klimatechnologien.

Programm / Program: Museum / MuseumFläche / Area: 4.875 m²Auftraggeber / Client: Stiftung Saarländischer Kulturbesitz2007

Offener Internationaler Realisierungswettbewerb 2007 Der Entwurf für die moderne Galerie des Saarlandmuseums, den Erweiterungsbau der Galerie der Gegenwart, drückt eine klare architektonische Haltung aus, bei der sich der Raum den Kunstwerken gegenüber neutral verhält und nicht in Konkurrenz mit ihnen tritt. Gleichzeitig symbolisiert die Architektur durch ihre objekthafte Qualität das Thema Kunst. Mit den großen, von oben belichteten Ausstellungsräumen, deren Einfachheit und Proportion, strahlt sie eine große räumliche Kraft aus.

Der L-förmige Neubau entwickelt sich, ohne sich unterzuordnen, aus der Logik des qualitätsvollen Bestands, ergänzt diesen zu einer neuen geschlossenen Gebäudeform und schafft einen innenliegenden Skulpturenhof. Städtebaulich bezieht sich der Neubau auf die Höhe der Umgebungsbebauung und wertet den Weg zum Flussufer neu auf. Die Fassadengestaltung greift mit ihren weißen Betonwerksteinplatten (mit hellen Zuschlagstoffen), die geschliffen und poliert werden, die optische Struktur des im Altbau verwendeten Natursteins „Nagelfluh“ auf und setzt sich zugleich in seiner Farbwirkung von diesem Material ab. So entwickelt der Neubau eine besondere Leuchtkraft und wird akzentuiert.

Das Raumkonzept besteht aus teilbaren Räumen mit einem Ausbauraster von 2,1 x 2,1 m in dem flexibel Trennwände an Boden und Decke angeschlossen werden können, was entsprechend vielfältige Ausstellungskonzepte ermöglicht. Gleichzeitig schafft diese Konzeption einen neuen übergreifenden Rundgang durch die Ausstellungsräume des Altbaus und des Erweiterungsbaus. Die Ausstellungsfläche für die Sammlung im Obergeschoss kragt über den Bestandsbau hinaus. Darunter bildet sich ein neues komfortables, gläsernes Foyer für den Museumskomplex, das von der Straße bereits den Blick in den neu geschaffenen Skulpturenhof freigibt. Das Foyer bietet Flächen für Kasse, Museumsshop, Restaurant, eine Aufzugs- und Treppenanlage zum Ausstellungsbereich im 1. Obergeschoss sowie zum Bereich der Sonderausstellung und zum Altbau. Alt- und Neubau werden auch im Untergeschoss durch eine zentrale Erschließungsachse verbunden. Im UG befinden sich sowohl Garderoben und WC’s für den Publikumsverkehr als auch Werkstätten für Restauration, Büros, Technikflächen und Logistikräume.

Die für das Sammelgut erforderlichen Raumluftzustände werden durch eine energiesparende Kombination aus minimiertem Luftsystem und einer Betonkernaktivierung sichergestellt und basiert auf neusten Klimatechnologien.

Programm / Program:
Museum / Museum

Fläche / Area:
4.875 m²

Auftraggeber / Client:
Stiftung Saarländischer Kulturbesitz

2007

Galerie der Gegenwart
© CollignonArchitektur
Kultur

Internationaler Wettbewerb 2000, 6. Platz Die Lage in einem zentralen Industriegebiet der Stadt Turin, seine Nutzungen als Bibliothek, Theater sowie für Kulturinstitute legten ein introvertiertes Gebäude nahe. Seine Präsenz wird zum neuen Wahrzeichen der Stadt. Das markante, zur Stadt orientierte „Atrium“ dient als Treffpunkt, Erlebnisraum, Aussichtsplattform und als Zeichen mit Fernwirkung. Es dient zusammen mit den beiden großen Innenhöfen der zentralen Erschließung und stellt mit seiner doppelten Glashaut den „thermischen Motor“ eines natürlichen Lüftungssystems dar. Die klare Baukörpergestaltung des mit vielfältigen Raumfolgen versehenen Gebäudekomplexes lebt aus dem Wechselspiel von transparenten und geschlossenen Flächen.

Programm / Program: Kulturzentrum / Cultural CentreFläche / Area: 43.270 m²Auftraggeber / Client: Commune di Torino2000

Internationaler Wettbewerb 2000, 6. Platz Die Lage in einem zentralen Industriegebiet der Stadt Turin, seine Nutzungen als Bibliothek, Theater sowie für Kulturinstitute legten ein introvertiertes Gebäude nahe. Seine Präsenz wird zum neuen Wahrzeichen der Stadt. Das markante, zur Stadt orientierte „Atrium“ dient als Treffpunkt, Erlebnisraum, Aussichtsplattform und als Zeichen mit Fernwirkung. Es dient zusammen mit den beiden großen Innenhöfen der zentralen Erschließung und stellt mit seiner doppelten Glashaut den „thermischen Motor“ eines natürlichen Lüftungssystems dar. Die klare Baukörpergestaltung des mit vielfältigen Raumfolgen versehenen Gebäudekomplexes lebt aus dem Wechselspiel von transparenten und geschlossenen Flächen.

Programm / Program:
Kulturzentrum / Cultural Centre

Fläche / Area:
43.270 m²

Auftraggeber / Client:
Commune di Torino

2000

Kulturzentrum
© mc3d
Kultur

Planungswettbewerb 2009 Das kulturelle Zentrum in dieser kleineren Stadt im industriell produktiven deutschen Süd-Westen fungiert als verbindendes Element zwischen den beiden wichtigsten städtischen Elementen: Dem Rathaus mit seinem Turm und dem Markt als städtischer Ort mit seiner Anbindung an den See und die angrenzenden Parks. Die Basis des Gebäudes mit ihrer als „Kolonnade“ ausgebildeten Fassade definiert den Raum des Marktplatzes neu. Diese ausdrucksvolle architektonische Gestalt erinnert an die antike griechische „Stoa“ einem Ort der Kultur und Debatte unter Intellektuellen. Die Kolonnade dient nicht nur als Eingang des Gebäudes sondern als kommunikativer Ort. Die neue Bibliothek bildet einen Höhepunkt innerhalb des Baukörpers. Große Metall-Schiebe-Elemente fungieren als Sonnenschutz-Paneele. In die Schiebetüren sind Pixel-Muster gelasert; sie sind eine digitale Darstellung literarischer Texte, in binäre Computersprache übersetzt.Die Lüftung und Kühlung des Gebäudes basiert auf einem passiven, energiesparenden thermodynamischen System. Dieses System kann die Belüftung des Gebäudes zwischen 50 und 70 Prozent des Jahres ohne zusätzliche Kühl- oder Heizenergie und ohne nennenswerte mechanische Unterstützung sicherstellen. Innerhalb dieser Zeit des Jahres können mit natürlichen Mitteln angemessene Temperaturbedingungen in den Räumlichkeiten eingehalten werden.Der Hauptantrieb des thermodynamischen passiven Lüftungssystems ist die zweischalige Fassade des Bibliothekswürfels. Die Luft zwischen den beiden verschlossenen Fassadenschichten erhält eine ausreichende Temperatur, um einen natürlichen Kamineffekt zu schaffen. Dieser Effekt erzeugt einen Unterdruck zum Absaugen der Luft aus der Gebäudebasis und dem Bibliothekswürfel bis über das Dach. Die Luftzufuhr erfolgt über ein Labyrinth von Kanälen im Keller des Gebäudes und erhält so eine Vortemperierung durch die anliegende ausgeglichene Erdtemperatur.

Programm / Program: Kulturzentrum mit Bibliothek, Theater, Festsaal / Cultural Centre including Library, Theatre, Banquet FacilityFläche / Area: 12.380 m²Auftraggeber / Client: Stadt Kornwestheim2009

Planungswettbewerb 2009
Das kulturelle Zentrum in dieser kleineren Stadt im industriell produktiven deutschen Süd-Westen fungiert als verbindendes Element zwischen den beiden wichtigsten städtischen Elementen: Dem Rathaus mit seinem Turm und dem Markt als städtischer Ort mit seiner Anbindung an den See und die angrenzenden Parks. Die Basis des Gebäudes mit ihrer als „Kolonnade“ ausgebildeten Fassade definiert den Raum des Marktplatzes neu. Diese ausdrucksvolle architektonische Gestalt erinnert an die antike griechische „Stoa“ einem Ort der Kultur und Debatte unter Intellektuellen. Die Kolonnade dient nicht nur als Eingang des Gebäudes sondern als kommunikativer Ort. Die neue Bibliothek bildet einen Höhepunkt innerhalb des Baukörpers. Große Metall-Schiebe-Elemente fungieren als Sonnenschutz-Paneele. In die Schiebetüren sind Pixel-Muster gelasert; sie sind eine digitale Darstellung literarischer Texte, in binäre Computersprache übersetzt.

Die Lüftung und Kühlung des Gebäudes basiert auf einem passiven, energiesparenden thermodynamischen System. Dieses System kann die Belüftung des Gebäudes zwischen 50 und 70 Prozent des Jahres ohne zusätzliche Kühl- oder Heizenergie und ohne nennenswerte mechanische Unterstützung sicherstellen. Innerhalb dieser Zeit des Jahres können mit natürlichen Mitteln angemessene Temperaturbedingungen in den Räumlichkeiten eingehalten werden.

Der Hauptantrieb des thermodynamischen passiven Lüftungssystems ist die zweischalige Fassade des Bibliothekswürfels. Die Luft zwischen den beiden verschlossenen Fassadenschichten erhält eine ausreichende Temperatur, um einen natürlichen Kamineffekt zu schaffen. Dieser Effekt erzeugt einen Unterdruck zum Absaugen der Luft aus der Gebäudebasis und dem Bibliothekswürfel bis über das Dach. Die Luftzufuhr erfolgt über ein Labyrinth von Kanälen im Keller des Gebäudes und erhält so eine Vortemperierung durch die anliegende ausgeglichene Erdtemperatur.

Programm / Program:
Kulturzentrum mit Bibliothek, Theater, Festsaal / Cultural Centre including Library, Theatre, Banquet Facility

Fläche / Area:
12.380 m²

Auftraggeber / Client:
Stadt Kornwestheim

2009

Kulturhaus
© BILD-WERK-STADT
Kultur

Im Herzen der chinesischen Großstadt Chongqing wird der “Longtou Temple Park” angelegt, ein Landschaftspark von ca. 50 Hektar Größe. CollignonArchitektur planen hier zwei Gebäude mit Landmark-Charakter und als Vorzeigeprojekte nachhaltiger Bauweise.Das „Eingangsgebäude“ bildet den Auftakt zum Longtou Temple Park. Neben Büroflächen mit einem großzügigen Konferenzbereich im obersten Geschoss beinhaltet das „Eingangsgebäude“ in seinem quadratischen Grundriss einen Veranstaltungssaal mit einer angeschlossenen Freilichtbühne. Ein flexibler, L-förmiger Bürotrakt umschließt das offene L-förmige Atrium und den wiederum quadratischen Veranstaltungs- und Konferenzbereich. Dieser ist als geschlossener Kubus aus Corten-Stahl ausgebildet. Im Zusammenspiel mit dem goldenen „Flügel“ auf dem Dach des Gebäudes und der visuellen Abstraktion der Holzlamellen-Fassade der Büros entsteht die architektonische Kraft dieses Entwurfs, der in seiner Sprache der introvertierten Nutzung des Gebäudes entspricht.Die Büro- und Konferenzbereiche sowie das Atrium werden primär natürlich belüftet. Der „Flügel“ über dem Atrium erzeugt über Windströmung einen Unterdruck, der die Abluft über das Atrium aus dem Gebäude absaugt. Frische Zuluft strömt zur Kühlung durch ein ins Erdreich eingegrabenes Lüftungslabyrinth.

Programm / Program: Büro + Einzelhandel / Office + RetailFläche / Area: 3.200 m²Auftraggeber / Client: IBO Concept GmbH2011

Im Herzen der chinesischen Großstadt Chongqing wird der “Longtou Temple Park” angelegt, ein Landschaftspark von ca. 50 Hektar Größe. CollignonArchitektur planen hier zwei Gebäude mit Landmark-Charakter und als Vorzeigeprojekte nachhaltiger Bauweise.

Das „Eingangsgebäude“ bildet den Auftakt zum Longtou Temple Park. Neben Büroflächen mit einem großzügigen Konferenzbereich im obersten Geschoss beinhaltet das „Eingangsgebäude“ in seinem quadratischen Grundriss einen Veranstaltungssaal mit einer angeschlossenen Freilichtbühne. Ein flexibler, L-förmiger Bürotrakt umschließt das offene L-förmige Atrium und den wiederum quadratischen Veranstaltungs- und Konferenzbereich. Dieser ist als geschlossener Kubus aus Corten-Stahl ausgebildet. Im Zusammenspiel mit dem goldenen „Flügel“ auf dem Dach des Gebäudes und der visuellen Abstraktion der Holzlamellen-Fassade der Büros entsteht die architektonische Kraft dieses Entwurfs, der in seiner Sprache der introvertierten Nutzung des Gebäudes entspricht.

Die Büro- und Konferenzbereiche sowie das Atrium werden primär natürlich belüftet. Der „Flügel“ über dem Atrium erzeugt über Windströmung einen Unterdruck, der die Abluft über das Atrium aus dem Gebäude absaugt. Frische Zuluft strömt zur Kühlung durch ein ins Erdreich eingegrabenes Lüftungslabyrinth.

Programm / Program:
Büro + Einzelhandel / Office + Retail

Fläche / Area:
3.200 m²

Auftraggeber / Client:
IBO Concept GmbH

2011

Eingangsgebäude Longtou Temple Park
© CollignonArchitektur
Kultur

Im Herzen der chinesischen Großstadt Chongqing wird der “Longtou Temple Park” angelegt, ein Landschaftspark von ca. 50 Hektar Größe. CollignonArchitektur planen hier zwei Gebäude mit Landmark-Charakter und als Vorzeigeprojekte nachhaltiger Bauweise.Der Sport Pavillon beherbergt auf der Park-Ebene Gastronomie- und Ladenflächen, im Untergeschoss einen Yoga- und Fitnessbereich mit 25 m Außenpool und Umkleiden für die nahegelegenen Sportplätze sowie öffentliche WCs. Das Untergeschoss mit seinem Zugang und seinen Freiflächen ist in Form einer Senke in die Landschaft eingegraben. Über diese Senke legt sich der Pavillon mit Teahouse und Shopflächen wie ein eigenständiger Baukörper. Das Gebäude öffnet sich mit großzügigen Terrassen nach Süden, weit ausladende Vordächer sogen für Verschattung.Die aerodynamische Gebäudeform ist so zur vorherrschenden Windrichtung ausgerichtet, dass der Wind in das untere Geschoss gelenkt wird, um durch den Überdruck beide Geschosse natürlich zu belüften. Die anliegenden Erdflächen kühlen das Untergeschoss. Die auskragenden Dächer verschatten die Fassaden. Wasserflächen mit Kaskaden und Sprühfontänen sorgen für adiabate Kühlung der Zuluft.Die ausdrucksstarke Form des Sports Facilities Building ist eine Symbiose aus der Funktion, dem Klimakonzept und der gewählten Tragstruktur des Gebäudes. Gleichzeitig spiegelt sie die Dynamik der Nutzung wider.

In cooperation with IBOProgramm / Program: Sporteinrichtung / Sports FacilitiesFläche / Area: 2.500 m²2011

Im Herzen der chinesischen Großstadt Chongqing wird der “Longtou Temple Park” angelegt, ein Landschaftspark von ca. 50 Hektar Größe. CollignonArchitektur planen hier zwei Gebäude mit Landmark-Charakter und als Vorzeigeprojekte nachhaltiger Bauweise.

Der Sport Pavillon beherbergt auf der Park-Ebene Gastronomie- und Ladenflächen, im Untergeschoss einen Yoga- und Fitnessbereich mit 25 m Außenpool und Umkleiden für die nahegelegenen Sportplätze sowie öffentliche WCs. Das Untergeschoss mit seinem Zugang und seinen Freiflächen ist in Form einer Senke in die Landschaft eingegraben. Über diese Senke legt sich der Pavillon mit Teahouse und Shopflächen wie ein eigenständiger Baukörper. Das Gebäude öffnet sich mit großzügigen Terrassen nach Süden, weit ausladende Vordächer sogen für Verschattung.

Die aerodynamische Gebäudeform ist so zur vorherrschenden Windrichtung ausgerichtet, dass der Wind in das untere Geschoss gelenkt wird, um durch den Überdruck beide Geschosse natürlich zu belüften. Die anliegenden Erdflächen kühlen das Untergeschoss. Die auskragenden Dächer verschatten die Fassaden. Wasserflächen mit Kaskaden und Sprühfontänen sorgen für adiabate Kühlung der Zuluft.

Die ausdrucksstarke Form des Sports Facilities Building ist eine Symbiose aus der Funktion, dem Klimakonzept und der gewählten Tragstruktur des Gebäudes. Gleichzeitig spiegelt sie die Dynamik der Nutzung wider.

In cooperation with IBO

Programm / Program:
Sporteinrichtung / Sports Facilities

Fläche / Area:
2.500 m²

2011

Longtou Temple Park Sports Facilities Building
© CollignonArchitektur / IBO

 

Kultur