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Kultur

Realisierungswettbewerb 2006/ 2007Der Zoologischen Garten von Karlsruhe wird durch den Neubau eines Elefantenhauses und neuer Kassen ergänzt und eine im angrenzenden Stadtpark befindliche Schwimmhalle, das „Tullabad“, zum Tiergehege für Vögel und Reptilien sowie zum Restaurant und zur Zooschule umgenutzt und dem Zoo zugeordnet.Durch die Lage des zeichenhaften Neubaus des Elefantenhauses schaffen wir eine neue stadträumliche Situation mit einer starken Außenwirkung, die: -einen Platz vor dem Tullabad als neuem Vorplatz vor dem ebenfalls neuen Eingang Ost bildet -von dem ausdrucksstarken Neubau des Elefantenhauses und dem umgestalteten Tullabad sowie dem „medienhaften“ Pavillon für Kassen und Shop bestimmt ist -über den sich nach innen aufweitenden Eingangsbereich einen neuen attraktiven Blick über Elefantengehege, Restaurantterrasse in den Park mit See und den gegenüberliegenden Gärten bietet.Der Entwurf des Elefantenhauses ist in seiner Bedeutung und Form von dem natürlichen Lebensraum der im Karlsruher Zoo gehaltenen asiatischen Elefanten, dem Urwald mit dichtem Baumbestand und einem Dach aus Baumkronen, geprägt. Der Entwurf greift das Bild des Dschungels in abstrahierter Form architektonisch auf, Baumstämme werden zu tragenden Stützen, das geschlossene Dach wird durch Lichtungen in Form verglaster Oberlichter durchbrochen, die baulichen Elemente bilden eine Komposition subtiler Unregelmäßigkeit innerhalb eines Systems. Das Elefantenhaus ist Teil des Gesamtgeheges, dessen Gestaltung – einschließlich Wasserbecken – innen und außen durchgängig ist.Besucher und Elefanten befinden sich auf einer Ebene in einem gemeinsamen Raum, getrennt durch Wasserbecken und -graben. Die Besucher haben dadurch ein räumlich unmittelbares Erlebnis ohne Trennung durch vertikale Barrieren (Zäune o.ä.). Der Besucherbereich wird im Untergeschoss durch den Ausstellungsbereich ergänzt. Aquarienfenster bieten hier spannende Blicke in die Wasserbecken zur Betrachtung der schwimmenden Elefanten. Der quadratische Baukörper beherbergt die notwendigen Funktionsbereiche als „hineingestellte Objekte“.Die historische Schwimmhalle wird als zweite Maßnahme ganzflächig zum Tiergehege umgestaltet. Die Becken werden als Pflanz- und Wasserbecken genutzt, bleiben als solche jedoch nicht mehr erkennbar. Die Besucher werden auf leicht angehobenen „Laufstegen“ – durch dieses Anheben von den Tieren getrennt – durch das Gehege geführt. Sie erfahren die Tiere und ihre Umgebung hautnah.

Programm / Program: Gesamtkonzept Zoologischer Stadtgarten + Elefantenhaus + Umnutzung eines denkmalgeschützten Schwimmbades / New Concept for Zoo and Park + Elephant House + Redevelopment of old Swimming HallFläche / Area: 4.800 m² Gebäude / BuildingAuftraggeber / Client: Stadt Karlsruhe2007

Realisierungswettbewerb 2006/ 2007

Der Zoologischen Garten von Karlsruhe wird durch den Neubau eines Elefantenhauses und neuer Kassen ergänzt und eine im angrenzenden Stadtpark befindliche Schwimmhalle, das „Tullabad“, zum Tiergehege für Vögel und Reptilien sowie zum Restaurant und zur Zooschule umgenutzt und dem Zoo zugeordnet.

Durch die Lage des zeichenhaften Neubaus des Elefantenhauses schaffen wir eine neue stadträumliche Situation mit einer starken Außenwirkung, die: -einen Platz vor dem Tullabad als neuem Vorplatz vor dem ebenfalls neuen Eingang Ost bildet -von dem ausdrucksstarken Neubau des Elefantenhauses und dem umgestalteten Tullabad sowie dem „medienhaften“ Pavillon für Kassen und Shop bestimmt ist -über den sich nach innen aufweitenden Eingangsbereich einen neuen attraktiven Blick über Elefantengehege, Restaurantterrasse in den Park mit See und den gegenüberliegenden Gärten bietet.

Der Entwurf des Elefantenhauses ist in seiner Bedeutung und Form von dem natürlichen Lebensraum der im Karlsruher Zoo gehaltenen asiatischen Elefanten, dem Urwald mit dichtem Baumbestand und einem Dach aus Baumkronen, geprägt. Der Entwurf greift das Bild des Dschungels in abstrahierter Form architektonisch auf, Baumstämme werden zu tragenden Stützen, das geschlossene Dach wird durch Lichtungen in Form verglaster Oberlichter durchbrochen, die baulichen Elemente bilden eine Komposition subtiler Unregelmäßigkeit innerhalb eines Systems. Das Elefantenhaus ist Teil des Gesamtgeheges, dessen Gestaltung – einschließlich Wasserbecken – innen und außen durchgängig ist.

Besucher und Elefanten befinden sich auf einer Ebene in einem gemeinsamen Raum, getrennt durch Wasserbecken und -graben. Die Besucher haben dadurch ein räumlich unmittelbares Erlebnis ohne Trennung durch vertikale Barrieren (Zäune o.ä.). Der Besucherbereich wird im Untergeschoss durch den Ausstellungsbereich ergänzt. Aquarienfenster bieten hier spannende Blicke in die Wasserbecken zur Betrachtung der schwimmenden Elefanten. Der quadratische Baukörper beherbergt die notwendigen Funktionsbereiche als „hineingestellte Objekte“.

Die historische Schwimmhalle wird als zweite Maßnahme ganzflächig zum Tiergehege umgestaltet. Die Becken werden als Pflanz- und Wasserbecken genutzt, bleiben als solche jedoch nicht mehr erkennbar. Die Besucher werden auf leicht angehobenen „Laufstegen“ – durch dieses Anheben von den Tieren getrennt – durch das Gehege geführt. Sie erfahren die Tiere und ihre Umgebung hautnah.

Programm / Program:
Gesamtkonzept Zoologischer Stadtgarten + Elefantenhaus + Umnutzung eines denkmalgeschützten Schwimmbades / New Concept for Zoo and Park + Elephant House + Redevelopment of old Swimming Hall

Fläche / Area:
4.800 m² Gebäude / Building

Auftraggeber / Client:
Stadt Karlsruhe

2007

Zoologischer Garten
© CollignonArchitektur / ATELIER LOIDL
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