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Kultur

1923 entwickelte Walter Gropius ein für die damalige Zeit sehr innovatives Baukonzept: Als „Baukasten im Großen“ entsteht aus einer Vielzahl normierter Einzelteile oder Raumeinheiten ein Haus, das kostengünstig auf die Bedürfnisse des Bauherrn zugeschnitten ist.Für die Arbeit des Bauhaus-Archiv/ Museum für Gestaltung ist ein Erweiterungsbau unabwendbar, denn es fehlt der Platz für nahezu alle Bereiche: Museumspädagogik, Sonderausstellungen, Veranstaltungen und für einen modernen Besucherservice. Auf Initiative der „Gruppe 09 – Freunde des Bauhaus-Archivs/ Museum für Gestaltung“ entstand das Vorhaben, einen temporären Pavillon zu errichten. Er soll die Zeit überbrücken helfen, bis Mittel für einen Erweiterungsbau zur Verfügung stehen. Die gewählte Konstruktion aus unbehandelten Europaletten verdeutlicht den temporären Charakter des Gebäudes.Das Wort Palette hat viele Bedeutungen: Es steht für Vielfalt, Sortiment und Folge. Und – auf Paletten wird Ware verpackt. Paletten sind für den Transport bestimmt, genauso wie dieser temporäre Baukasten, in dem vieles auf den Weg gebracht werden soll, was in den beengten Räumen des Bauhaus-Archivs derzeit keinen Platz finden kann.Dem von Gropius entwickelten Prinzip des „Wabenbaus“ nicht unähnlich, entsteht zwischen der normierten Palettenschalung ein großer Raum. Die Lücken zwischen den Holzbrettern sorgen für eine spannungsvolle, diffuse Beleuchtung des Innenraums und für eine interessante, nächtlich erleuchtete Außenerscheinung. Die Bauhaus-Box wird mit einem Vorbereich in Form einer Terrasse erweitert, die im Sommer die Nutzungsmöglichkeiten erweitert und eine attraktive Aufenthaltsqualität am Wasser bietet. Durch Hinzufügung weiterer modularer Strukturen (Zelt, Podeste u.ä.) werden darüber hinaus größere Veranstaltungen ermöglicht.

Programm / Program: Ausstellung + Veranstaltung / Exhibition + Event-SpaceFläche / Area: 200 m²Auftraggeber / Client: Bauhaus-Archiv Museum für Gestaltung2011

1923 entwickelte Walter Gropius ein für die damalige Zeit sehr innovatives Baukonzept: Als „Baukasten im Großen“ entsteht aus einer Vielzahl normierter Einzelteile oder Raumeinheiten ein Haus, das kostengünstig auf die Bedürfnisse des Bauherrn zugeschnitten ist.

Für die Arbeit des Bauhaus-Archiv/ Museum für Gestaltung ist ein Erweiterungsbau unabwendbar, denn es fehlt der Platz für nahezu alle Bereiche: Museumspädagogik, Sonderausstellungen, Veranstaltungen und für einen modernen Besucherservice. Auf Initiative der „Gruppe 09 – Freunde des Bauhaus-Archivs/ Museum für Gestaltung“ entstand das Vorhaben, einen temporären Pavillon zu errichten. Er soll die Zeit überbrücken helfen, bis Mittel für einen Erweiterungsbau zur Verfügung stehen. Die gewählte Konstruktion aus unbehandelten Europaletten verdeutlicht den temporären Charakter des Gebäudes.

Das Wort Palette hat viele Bedeutungen: Es steht für Vielfalt, Sortiment und Folge. Und – auf Paletten wird Ware verpackt. Paletten sind für den Transport bestimmt, genauso wie dieser temporäre Baukasten, in dem vieles auf den Weg gebracht werden soll, was in den beengten Räumen des Bauhaus-Archivs derzeit keinen Platz finden kann.

Dem von Gropius entwickelten Prinzip des „Wabenbaus“ nicht unähnlich, entsteht zwischen der normierten Palettenschalung ein großer Raum. Die Lücken zwischen den Holzbrettern sorgen für eine spannungsvolle, diffuse Beleuchtung des Innenraums und für eine interessante, nächtlich erleuchtete Außenerscheinung. Die Bauhaus-Box wird mit einem Vorbereich in Form einer Terrasse erweitert, die im Sommer die Nutzungsmöglichkeiten erweitert und eine attraktive Aufenthaltsqualität am Wasser bietet. Durch Hinzufügung weiterer modularer Strukturen (Zelt, Podeste u.ä.) werden darüber hinaus größere Veranstaltungen ermöglicht.

Programm / Program:
Ausstellung + Veranstaltung / Exhibition + Event-Space

Fläche / Area:
200 m²

Auftraggeber / Client:
Bauhaus-Archiv Museum für Gestaltung

2011

Bauhaus Pavillon
© CollignonArchitektur
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